HANNAH SCHMIDT-OTT | SOPRANO
Hannah Schmidt-Ott
Die Berliner Sopranistin Hannah Schmidt-Ott fühlte sich bereits seit frühester Kindheit zur Musik hingezogen. Schon vor ihrer Einschulung erhielt sie Tanz- und Klavierunterricht. Von 2007 bis 2018 war sie Mitglied des Kinder- und Jugendchors der Komischen Oper Berlin, wo 2015 ihre solistische Ausbildung begann.
Von 2019 bis 2026 studierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in der Gesangsklasse von Prof. Britta Schwarz.
Während ihres Studiums wurde sie durch den Verein Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e. V., das Deutschlandstipendium, die Richard Wagner Stiftung Minden (2024) sowie im Jahr 2026 durch ein privates Eislerstipendium gefördert.
Als Gastkünstlerin ist Hannah Schmidt-Ott jährlich in Konzerten des Saarländischen Staatstheaters zu erleben.
Darüber hinaus wirkte sie in zahlreichen Hochschulproduktionen mit: 2022 sang sie in Maurice Ravels L’enfant et les Sortilèges unter der Regie von Rebekah Rota, 2024 übernahm sie die Partie der Ilia in Wolfgang Amadeus Mozarts Idomeneo unter Markus Stenz. Bereits 2023 war sie im Partnerprojekt Neue Szenen VI exposed an der Deutschen Oper Berlin zu erleben und sang im Sommer desselben Jahres die Partie der Amital in Wolfgang Amadeus Mozarts Betulia liberata. Im Jahr 2025 folgten die Partie des Bubikopf in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis sowie die Adele in Johann Strauss’ Die Fledermaus. Es schlossen sich Engagements als Iphis in Georg Friedrich Händels Jephtha mit der Camerata Wannsee sowie als Solistin in Johannes Brahms’ Ein deutsches Requiem an. Zwischen 2023 und 2025 nahm Hannah Schmidt-Ott erfolgreich an mehreren internationalen Gesangswettbewerben teil. Sie war doppelte Finalistin beim Internationalen Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Karlsbad in den Kategorien Oper und Lied (2023), Finalistin der Vienna International Classical Singing Competition (2025) sowie Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Rheinsberg (2025).
Im Winter 2024 folgten mehrere Aufführungen von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium mit der Münchner Hofkapelle sowie Konzerte im Rahmen des Frühlingsfestivals MOMENTUM der Barenboim-Said Akademie.
In der Saison 2026/27 ist Hannah Schmidt-Ott deutschlandweit in verschiedenen Konzertprojekten zu erleben, unter anderem in Kooperation mit der Lautten Compagney Berlin als Julie in Georg Bendas Romeo und Julie.
Hannah Schmidt-Ott ist doppelte Finalistin des Internationalen Antonín-Dvořák-Wettbewerbs 2023 in Karlsbad in den Kategorien Oper und Lied. Zudem erreichte sie das Finale beim Vienna International Classical Singing Competition 2025 und ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Rheinsberg 2025.
Sie wurde künstlerisch geprägt durch die Zusammenarbeit mit Britta Schwarz, Thomas Quasthoff, Chen Reiss, Claudia Visca, Krassimira Stojanowa, Nadja Michael, Barbara Bonney, Wolfram Rieger, Caren van Oijen und Mara Kurotschka.